Sonntag, 21. August 2016

Mein neuer bester Wischkumpel

(Quelle: iRobot)

iRobot Braava jet 240 Wischroboter


Wischen...eine Tätigkeit, die man im Haushalt genau so gern erledigt wie Fenster putzen. Gut, dass da iRobot mit dem Braava jet 240 nun einen kleinen Wischroboter zur Verfügung stellt, der einem diese lästige Arbeit abnimmt.

Beim Auspacken war ich überrascht: der kleine Wischer ist wirklich kompakt und kaum größer als ein Hardcover. Neben dem Roboter bekommt man auch noch 3 unterschiedliche Wischtücher, so dass der Kleine sowohl feucht, nass als auch trocken durchwischen kann. Eine feine Sache.

Bevor es losgehen kann, muss erst der Akku per mitgeliefertem Ladegerät aufgeladen werden. Bei mir dauerte dies gut 1,5 h. Dann hieß es: Akku rein, Wischtuch angelegt und Wasser marsch. Das Ergebnis kann man wunderbar im Video sehen.

video


Der Roboter geht sehr leise und vor allem geplant an seine Arbeit. Er zieht einfach durch das Zimmer, bis er an ein Hindernis kommt, dreht sich, fährt ein Stück vor und wischt dann in die entgegengesetzte Richtung zurück. So entsteht ein feines Streifenmuster auf dem Boden.

Allerdings vollbringt der iRobot keine Wunder. Krümel schiebt er mehr vor sich her, als dass er sie aufnehmen kann. Katzenhaare sammelt er zwar an seinem Tuch, aber hier musste ich auch ab und an helfend eingreifen, damit er sie nicht wieder irgendwo fallen lässt. Mein Tipp: vorher gründlich durchsaugen, dann klappt die Reinigung problemlos.

Fazit: ein kleiner, feiner Helfer, der für mich die perfekte Unterstützung ist, auch wenn er die Krümelschwäche hat. Dennoch kann ich ihn empfehlen.

Dienstag, 16. August 2016

Bunt, bunter, Berlin! - Tattoo Convention 2016

(Quelle: Tattoo Convention)


Hallo Ihr Lieben,

Mitte August war es wieder so weit: die bunteste Veranstaltung der Republik fand zum 26. Mal in Berlin statt. Klar, dass ich da dabei sein musste. Und es hat sich wieder mal gelohnt!


Für mich ging es erst am Samstag morgen los. Pünktlich um 11 Uhr sprintete ich in die Halle. Und was soll ich sagen? Es empfing mich Stille. Was war denn das? Klar, die Künstler trudelten auch erst nach und nach ein, denn sie hatten am Freitag schon einige Kunstwerke unter die Haut gezaubert.

So konnte ich mir aber in Ruhe die Stände anschauen. Und mit jeder Minute, die verstrich, summten immer mehr Maschinen. Das Geräusch, das ein wenig an einen Bienenschwarm erinnert, beflügelt jede bunte Seele. Und so blieb ich immer wieder stehen, staunte und machte Fotos. 

Wie jedes Jahr, gaben sich auch dieses Mal Größen aus dem In- und Ausland die Klinke in die Hand. Stand ich eben noch bei einem Künstler aus Berlin, war ich einen Gang weiter schon in Taiwan. Großartig!


Neben den Künstlern konnte ich aber auch menschliche Kunstwerke bestaunen. Der oben gezeigte Rücken war nur ein Beispiel von vielen. Und es war für mich erstaunlich, welche Großprojekte direkt auf der Messe begonnen wurden. Dies ist sowohl für den Artist als auch für den Menschen, der unter der Nadel liegt eine große Herausforderung.


Meist sah es aber so aus: der Kunde lag bequem auf der Liege, hörte Musik oder war konzentriert bei der Sache. So oft, wie ich die Kamera zückte, erhielt ich ein Lächeln, eine Nachfrage oder sogar einen besseren Blick auf das Tattoo.


Nicht nur die Kunden hatten Ablenkung musikalischer Art auf den Ohren, nein auch die Künstler verschafften sich so die nötige Ruhe. Und ab und an wippten Nadel und Kopf im Einklang. Ein faszinierendes Bild, was mir wieder mal zeigte: hier wird mit Leidenschaft gearbeitet.



Tattoo-Queen 2016

War ich im letzten Jahr noch selbst dabei, schaute ich dieses Jahr den Anwärterinnen auf den Titel einfach nur zu. Über 20 Frauen aus ganz Deutschland bewarben sich um den begehrten Preis.


Im eleganten Outfit liefen die Schönheiten über die Bühne. Ob nun langes Abendkleid oder das klassische kleine Schwarze, es war alles vertreten. Das Tolle: so unterschiedlich wie die Kleider waren auch die Mädels in selbigen.


Doch nach den langen Kleidern schlug die Stunde der Wahrheit: die Mädels mussten im Sexy Outfit ran. Hier durfte zwischen Bikini, Dessous und Co. selbst gewählt werden. Und die Anwärterinnen konnten sich wirklich sehen lassen.

Ich hätte nicht in der Jury sitzen wollen. Und ich glaube, auch die Jury tat sich schwer, denn es wurden die 3 Favoritinnen auf die Bühne geholt.


Für mich persönlich war die Auswahl der Jury wunderbar bunt und nicht stereotyp auf eine bestimmte Art Frau ausgerichtet. Das zeigte mal wieder, dass man eben nicht 90-60-90 tragen muss, um überzeugen zu können. Aber genug geredet:


Dies war der Moment, als die neue Tattoo Queen ihren Titel bekam. Das Publikum hat getobt, ich war positiv überrascht und die Siegerin fassungslos glücklich.




Tattoo-Contest

Keine Convention ohne Wettbewerb. Jeden Tag durften sich die frisch gestochenen Werke duellieren um herauszufinden, wer medaillenwürdig ist. Wobei gesagt sei: die Tattoos, die ich gesehen habe, hatten alle so eine hohe Qualität beim Wettbewerb, dass es auch für die Jury nach eigenem Bekunden ein Rosinenpicken gewesen ist.


So gehörte dieses Tattoo zu den Gewinnern. Verdient, gerade bei der hochkarätigen Konkurrenz. Bei der Verkündung der Plätze war so manches Mal ein lauter Freudenschrei zu hören. Es ist herrlich zu beobeachten, dass Artists, die man eher ruhig und geerdet kennt, so ausrasten vor Freude.



Auch dieses Beintattoo entstand direkt auf der Convention innerhalb eines Tages. Hut ab an den Träger und den Künstler. Es erfordert sehr viel Konzentration und Durchhaltevermögen!

Die zwei Conventiontage gingen wieder mal viel zu schnell rum. Ich sage DANKE an jeden Künstler und jeden Gast, der sich von mir hat fotografieren lassen. DANKE auch an Jutta und Helmut für die Organisation und die großartige Show!

Eure Denise

Montag, 8. August 2016

Berlin Sightseeing-Tour für lau, die BVG macht es möglich

Berlin Sightseeing-Tour für Lau oder die BVG macht es möglich

Berlin und seine Sehenswürdigkeiten entdecken kann so einfach und günstig sein, wenn man nur weiß wie.

Ich habe das gestern mit meiner Familie (2 Erwachsene, 1 Kind)  für euch getestet an einem Sonntag, in den Ferien zur Hauprtouristen Zeit und es war wundervoll.
Was man dazu benötigt ist eine ganz normale Tageskarte der BVG oder die Berlin Welcome Card der öffentlichen Verkehrsmittel Berlins. Kinder bis 6 Jahre fahren umsonst.

https://www.bvg.de/images/content/tickets/Preisuebersicht_fuer_Berlin_ABC_gueltig_ab_1_Januar_2016.pdf

Nun kommt es darauf an, was ihr besichtigen wollt, in den meisten Fällen reicht ein Ticket der Tarifklasse AB, falls ihr jedoch noch Potsdam und seine Schlösser betrachten möchtet, nimmt man ABC.

Los geht's:
Von Zuhause ging es los in Richtung Ku'damm /Zoologischer Garten



Vom Bahnhof Zoo aus fahren die meisten Busse und haben dort ihren Angelpunkt für viele Linien. Wir haben uns nun den 100er Bus ausgesucht.
Die Buslinie 100 entstand nach der Wiedervereinigung als erste Busverbindung zwischen Ost- und Westberlin und verbindet dadurch viele wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der beliebteste und beste Platz für ihre Fahrt ist die erste Reihe in der ersten Etage des Doppeldecker Busses, so sind auch die meisten unsere Bilder entstanden.
Tatsächlich konnten wir uns die erste und zweite Reihe sichern, man muss wirklich schnell sein!
Ab geht die Fahrt!

Kaiser wilhelm Gedächniskirche




rechterhand der Wasserklops, da viele Buden da waren, schwer zu fotografieren



das Elefantentor des Berliner Zoo´s
die Siegessäule mit ihrer Gold-Else on Top
Das Zuhause des Präsidenten, Schloss Bellvue
Das Haus der Kulturen der Welt "die schwangere Auster"
Reichstag und (nicht auf dem Bild) neben dran das Kanzleramt
Das berühmteste Berliner Wahrzeichen, das Brandenburger Tor
Der Berliner Dom
Auf dieser Tour gab es weitaus mehr zu sehen, denn Unter den Linden, reiht sich eine geschichtliches Sehenswürdigkeit nach der anderen.
Man kann bzw sollte den Bus auch verlassen und sich alles was das Herz begehrt zu Fuss ansehen, einziger Nachteil, der begehrte Platz im Bus ist dann weg.
Dadurch das man für all das nichts mehr bezahlen muss, wäre meine Idee gewesen, nach Beendigung der Fahrt, noch einmal den Weg zurück zum Zoo mit dem 100er zu fahren und überall aus zu steigen um es zu besichtigen.
Wir sind am Alexanderplatz in die S-Bahn gestiegen in richtung Potsdam, sind am Wannsee ausgestiegen und haben eine 20 minütige Fahrt nach Kladow mit der BVG Fähre gemmacht. Grandios. Diese fährt ab Wannsee in stündlichen Abständen und die Schlangen sind recht lang, es lohnt sich aber allemale. Man hätte die Tour aber auch an den Schlössern von Potsdam enden lassen können... alles ist möglich!
Wannsee, Ablegestellen für Schiffe, hier nur eine davon. die der BVG ist gut gekennzeichnet und hat die längste Schlange
Wir haben an diesem Tag wirklich Geld gespart und viel gesehen.
Fazit, wie bei so vielem... Planung ist alles!
Eure Sanni

Sonntag, 7. August 2016

Escape Berlin oder "Wie, der Schlüssel ist weg?"

(Quelle: Escape Berlin)


Hallo Ihr Lieben,

die Sommerferien sind im vollen Gange und somit ist die Zeit reif, endlich mal was zu unternehmen. Doch nach dem 10. Parkbesuch und der 3. Portion Pommes im Freibad mag man selbst auch mal was spannendes machen. Also warum sich nicht mal einsperren lassen und durch Rätsel wieder nach draußen finden? Escape Berlin  hat uns eingeladen und ich konnte nicht anders, als mich in den Rausch aus Rästel, Grusel und Geheimnissen zu begeben.

Was ist Escape überhaupt?
Wer kennt das nicht: man steht an der Wohnungstür, will raus und weiß partout nicht mehr, wo der Schlüssel ist? Nun, das ist, vereinfacht gesagt, die Grundidee von Escape. Schaut man genauer hin, ist es doch komplexer:
man wird zusammen mit seinem Team, bestehend aus maximal 6 Spielern, in ein Raumszenario gesperrt und muss innerhalb einer vorgegebenen Zeit wieder herausfinden. Nun läuft man nicht einfach auf die Tür zu und das war's, NEIN, man muss Rätsel knacken, um die Ecke denken und dabei auch noch aufpassen, sich nicht vor der eigenen Angst vor abgedunkelten Räumen und geschlossenen Schränken ins Boxhorn jagen zu lassen. 

Die Jungs von Big Bang Theory haben das Ganze auch schon gespielt und die Szene gibt einen guten Einblick in das Spielprinzip
(Quelle: YouTube)


Ein Abend mit Sherlock Holmes
Ich entschloss mich mit meinen Teampartnern den Raum "Sherlock Holmes" auszuprobieren. Gut, dass ich vorher nicht wusste, dass es sich um den Anfängerraum handelt ;)

Die Buchung läuft über die Seite Escape Berlin erstaunlich einfach und benutzerfreundlich. Eine Bestätigungsmail später darf man sich schon freuen, dass es ans Rätsel lösen gehen kann. Selbst, wenn man, so wie wir, spontan mit einem Spieler mehr als gemeldet aufkreuzt, ist dies kein Problem. So lange man maximal zu sechst ist, geht alles.

Die Begrüßung erfolgt persönlich durch einen Mitarbeiter, der einen im Aufenthaltsraum dann auch kurz ein paar Regeln erklärt und auf das Szenario einstimmt. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, denn das Einstimmen hat seinen ganz eigenen Charme und brachte uns zum Lachen und Grinsen.

Wir waren eine Gruppe von 5 Leuten im Alter zwischen 28 und 54. Ich hatte zu Beginn etwas Bedenken, ob wir alle Spaß haben werden, aber allein, dass meine Mama sich mutig mit den in den Raum gewagt hat, zeigt, wie großartig das Spiel auf alle Altersgruppen ausgelegt ist.

Bevor wir in den Raum durften, hieß es "Taschen und Smartphones gut wegschließen". In den Raum durften nur wir und unsere Hirne ;) Die Ankündigung, dass sich zumindest im ersten Raum niemand im Schrank befindet, beruhigte mich nur wenig. Aber hey, mehr als schreien hätte ich nicht können, also rein ins Vergnügen.

Die gesamte Spielzeit wird man von einem Spielführer per Kamera beobachtet, der, falls man nicht weiterkommt, über Tipps, die auf einem Monitor eingeblendet werden, weiterhilft. Diese Tipps kündigen sich mit einem kleinen "Pling pling" an, falls man vor lauter Rätselwut gar nichts mehr mitbekommt.

Das Thema "Sherlock Holmes" ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Ob nun knarrende Schränke, alte Bücher oder eine Fotowand, die Macher von Escape haben viel Fantasie und Einfallsreichtum bewiesen.

Wir waren als Team unschlagbar *lach* Ich habe selten so viel Freude beim Durchsuchen eines Raumes und Rätsellösen gesehen. Das Schöne an der Sache: als wir ins Stocken gerieten, griff der Spielleiter nicht sofort ein, sondern half erst, als er merkte, dass wir langsam nicht mehr weiter wussten. Dieses Fingerspitzengefühl habe ich sehr bewundert.

(Quelle: Escape Berlin)

Mit jedem gelösten Rätsel wuchs bei uns die Begeisterung und das Adrenalin stieg. Zu keinem Zeitpunkt haben wir uns unwohl gefühlt. Ja, ich gebe zu, wir haben unsere männlichen Mitspieler in die dunkleren Teile des Raumes vorgeschickt, aber so muss das ja auch sein, nicht wahr? ;)

Die Rätsel waren knifflig, aber logisch lösbar. Auch wenn wir ab und an ratlos waren, so kamen wir, manchmal mit einem Tipp, selbst auf die Lösungen und die Freudenschreie über neue Schlüssel waren nicht zu überhören. Ich verrate selbstverständlich nicht, welche Art von Rätsel wir lösen mussten, denn sonst wäre ja die Spannung hin.

10 Minuten vor Schluss begann der Countdown über den Monitor zu laufen. Dies fühlte sich dann an wie bei einer Bombenentschärfung, denn wir wussten ja nicht, wie viele Rätsel noch zwischen uns und dem Ausgang stehen. Doch selbst mit diesem kleinen Druck im Nacken war der Spaß groß und die Freude, als wir dann 4 Minuten vor Ablauf des Countdowns wieder draußen waren, war unbeschreiblich. 

Fazit und Tipps
Es war für uns alle ein großartiger Abend. Obwohl gerade meine Eltern zu Beginn sehr skeptisch waren, strahlten sie beide, als wir aus dem Raum kamen. Auch Petra von Buchblinzler, die spontan mit von der Partie war, war begeistert. Nach dem Spiel wurden wir wieder persönlich empfangen und der junge Mann gab noch einige Details über die sonstigen Spiele preis.

So empfiehlt sich für Kinder der Raum "Big Bang", in dem man sogar von der Synchronstimme von Sheldon Cooper begleitet wird. Während Kinder diesen Raum bisher immer gelöst haben, scheitern 50% der Erwachsenen in diesem Spiel. Das ließ uns grinsen.

Wer mehr auf Blut und Horror steht, muss noch ein wenig Geduld haben. In ca. 3 Monaten eröffnet der Raum "SAW", in dem es unter anderem Tunnel, Kreissägen und eine Menge Blut geben wird. 

Egal, was man vorher denkt und welche Befürchtungen man hat, werft sie über Bord. Es ist ein tolles Erlebnis, das man mit der gesamten Familie genießen kann. Und sollte man sich doch mal komplett unwohl fühlen: der Spielleiter kann einen jederzeit rausholen!

Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß und ich kann das Spiel echt nur empfehlen!!

Und wer jetzt auch richtig Lust bekommen hat, sich mal auszuprobieren: hier findet Ihr alle verfügbaren Spiele!!